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Gravenbruch

ist eine Ableitung des mittelalterlichen Wortes "Krayenbruch" dem "grauen Bruch"

Trachiyt

Als grauen Bruch bezeichnete man den Trachyt, ein raues Gestein vulkanischer Herkunft, welches schon seit frühen Zeiten abgebaut und danach zu Pflaster- und Mühlsteinen, aber auch geschliffen und poliert, zu Bodenbelägen, Treppenstufen oder Skulpturen verarbeitet wurde.

Um das Jahr 1586 legt Ritter Sebastian von Heusenstamm im "grauen Bruch" einen befestigten Hof, den Gutshof Gravenbruch an. 1943 wurde dieser nahezu vollständig zerstört, aber von Rudolf Graf von Schönborn schon kurz nach dem Krieg als Restaurant und später als Hotel wieder errichtet und in den folgenden Jahren erweitert. Daraus entstand das heutige Kempinski Hotel Gravenbruch.

Im Gegensatz zu viele Städten und Gemeinden hat Gravenbruch als Stadtteil von Neu-Isenburg selbst keine (lange) Geschichte, oder gar historische Sehenswürdigkeiten. Die Siedlung Gravenbruch wurde von 1959 bis ca. 1964 als "Wohnstadt im Grünen" östlich von Neu-Isenburg im Wald angelegt. Dieser war im zweiten Weltkrieg von Bomben vernichtet worden, so das eine forstwirtschaftliche Nutzung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lukrativ erschien.

Anfang der 60er Jahre wohnten in Gravenbruch fast 7000 Menschen und durch den Zuzug vieler junger Familien war der Ortsteil seinerzeit die kinderreichste Stadt Europas.

Gravenbruch ist eine reine Wohngegend, mit geringem Gewerbeanteil, die Ihre Bewohner aber trotzdem mit allem notwendigem versorgt. So gibt es auf der Hauptstraße eine "Einkaufsmeile" mit Lebensmittelgeschäften, Restaurants, Apotheken, Backshops, usw. Das heißt, dass die Bewohner für die Dinge des täglichen Bedarfs Gravenbruch eigentlich nicht verlassen müssen.


Historische Ansichtskarten aus den 60er und 70er Jahren

Haben Sie auch historische Ansichtskarten von Gravenbruch, dann nehmen Sie Kontakt mit uns webmaster@Gravenbruch.net auf.


 

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